Verfassungsrechtlich gehe ein Sturz nur über ein konstruktives Misstrauensvotum, die Folge könnten Neuwahlen sein, bei denen „die Radikalen“ an die Macht kämen. Man habe die Vorschläge der Rentenkommission eins zu eins übernommen, um einen langen Rentenfrieden vorzubereiten. Nur kurz gestreift wurde im Interview die Sorge um die Autoindustrie, die mit dem angekündigten Stellenabbau von 8000 bei BMW auch den Freistaat empfindlich trifft. Ihn habe gefreut, dass auch die SPD positive Signale zur Kandidatur von Ilse Aigner gesendet habe und auch, dass der Kanzler sie als „respektabel“ gelobt habe. Es blieb der einzige kleine Nadelstich, den der CSU-Vorsitzende seiner Schwesterpartei versetzte.