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Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der ParasitenvermehrungAnja Facius UnternehmenskommunikationUniversitätsklinikum Heidelberg31.07.2026 15:25Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt.
Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifizierten zwei Proteine, die diese Struktur aufbauen und eine Art molekulares „Sicherungsseil“ bilden.
Die meisten der derzeit eingesetzten Malariamedikamente hemmen die Vermehrung der Parasiten in den Blutzellen; allerdings passen sich die Erreger rasch an und entwickeln Resistenzen.
Bildunterschriften:Bild 1: Ein Tochterparasit bildet sich durch Knospung aus der Mutterzelle: Dazu stülpt sich die Membran der Mutterzelle (gelb) aus.