Ceuta - Nach dem Migrantenansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta hat sich die Lage offenbar wieder entspannt. Wie der spanische Außenminister José Manuel Albares mitteilte, sollen mittlerweile über 48.000 Menschen freiwillig wieder nach Marokko zurückgekehrt sein. Es sei nicht möglich, von Ceuta und Melilla auf das europäische Festland zu reisen, ohne sich bei einer Polizeikontrolle auszuweisen. Italien hatte als Reaktion auf die Krise das Schengen-Abkommen mit Spanien ausgesetzt. Laut lokalen Medien waren in den vergangenen Tagen bis zu 60.000 Migranten aus Marokko in die spanische Enklave Ceuta eingedrungen.