Die neue Abgabe ist Teil des Haushaltskonsolidierungskonzepts der Stadt und soll eine bislang nicht genutzte kommunale Einnahmemöglichkeit erschließen. Die Zweitwohnungsteuer solle deshalb aus Sicht der Stadt zu einer gerechteren Verteilung der Kosten beitragen. Die neue Abgabe trifft allerdings nicht automatisch jede Person, die mit einem Nebenwohnsitz in Erlangen gemeldet ist. Für das notwendige Personal und die benötigten Arbeitsplätze kalkuliert die Stadt mit jährlichen Kosten von rund 185.000 Euro. Die Stadt plant, die Folgen der Zweitwohnungsteuer nach einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu evaluieren.