Bei vier der zehn Robben hätten die Fachleute allerdings »Hinweise auf mögliche menschliche Einwirkungen« gefunden. Einer im Südosten Rügens gefundenen Robbe fehlte nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums der Kopf. Wegen der glatten Kante der Haut gehen die Experten davon aus, dass ihn ein Mensch abgetrennt hat. Möglich sei, dass die entsprechenden Tiere als Beifang geendet sind – das würde bedeuten, dass Fischer verantwortlich sein könnten. Die Ergebnisse seien jedoch vorläufig, betonten die Experten.