Durch die spiegelbildliche Anordnung der Blütenorgane können die Pflanzen effizient fremdbestäubt werden und die molekulare Basis dieser Anordnung wurde nun durch ein internationales Team unter Leitung der Universität Potsdam aufgeklärt. Ihre Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kapstadt und der Universität Wageningen erschien in der Fachzeitschrift „Science“. In diesem Supergen liegen zwei Schlüsselfaktoren, die jeweils die Ausrichtung von Staubblättern und Griffeln steuern und so eine präzise, spiegelbildliche Platzierung der Geschlechtsorgane ermöglichen. Für die zellbiologischen Untersuchungen nutzte das Team Pflanzen der Art Wachendorfia thyrsiflora, die im Botanischen Garten der Universität Potsdam kultiviert werden. Abbildung 2: Prof. Michael Lenhard und Dr. Haoran Xue vor den Beständen der Wachendorfia thyrsiflora im Botanischen Garten der Universität Potsdam.