Instanz: TeilenTeilen:Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen steigen um 3,9 Prozent – Kaum mehr Vergütungen unter 1.000 Euro im ersten JahrRainer Jung Abt. ÖffentlichkeitsarbeitHans-Böckler-Stiftung31.07.2026 08:30Aktuelle Untersuchung des WSI-TarifarchivsTarifvertragliche Ausbildungsvergütungen steigen um 3,9 Prozent – Kaum mehr Vergütungen unter 1.000 Euro im ersten AusbildungsjahrIm Ausbildungsjahr 2025/26 sind die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 3,9 Prozent gestiegen (ungewichteter Durchschnitt der hier berücksichtigten Tarifbereiche; mehr siehe unten). Mittlerweile gibt es nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Jahr laut Tarifvertrag weniger als 1.000 Euro im Monat erhalten. Diese sind die Landwirtschaft, Bezirk Nordrhein (890 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (930 Euro), die Floristik in Westdeutschland (900 Euro) und das Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen (785 Euro). In zehn Tarifbereichen wurden die Ausbildungsvergütungen zwischen 4,0 und 5,0 Prozent und in weiteren sieben Bereichen zwischen 2,0 und 4,0 Prozent angehoben.