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Jugendwort des Jahres: Jetzt mal was anderes
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Aktuelle Schlagzeilen und Newsticker
SchließenArtikelzusammenfassungLangenscheidt hat die Top Ten fürs Jugendwort des Jahres veröffentlicht.
Oktober der Nachfolger von „crazy“ gekürt wird, und der Text pflügt sich dabei mit sichtlichem Spaß durch Kandidaten wie „Gute Käse“, „Peak“, „Schere“, „crashout“ oder „Ragebait“, als wäre Jugendsprache ein besonders wildes Meme-Archiv mit eingebauter Boomer-Falle.
Dann kippt die Nummer vom Sprachspiel in die politische Satire, wenn der Autor bedauert, dass das aufgeladene „merzen“ nicht nominiert wurde, und daraus eine bissige Abrechnung mit Kanzlerpose, Cringe-Performance und öffentlicher Wahrnehmung baut.
So wird aus einer harmlosen Voting-Meldung ein kleiner Medienkommentar über Generationen, Diskursmoden und die ewige Sehnsucht, Jugendkultur in Listen, Rankings und PR-taugliche Labels zu pressen.
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