"Die Region scheint in eine Ära extremer Brandgefahr einzutreten", schreiben Raúl Cordero von der niederländischen University of Groningen und Kollegen. Der Anstieg extremer Brandwetter-Tage ist der Studie zufolge auf der Iberischen Halbinsel besonders ausgeprägt. Die Autoren der Studie vermuten, dass dies auf Verbesserungen im Waldbrandmanagement zurückzuführen ist, beispielsweise auf eine bessere Ausbildung der Feuerwehren, mehr Löschflugzeuge, mehr Brandschneisen und eine verbesserte Aufklärung der Öffentlichkeit. Während die verbesserte Brandbekämpfung die Anzahl der Feuer und die verbrannte Fläche im Schnitt reduziert habe, führe dies gleichzeitig zu einer Ansammlung von Brennmaterial in der Landschaft. "In Europa ist ein Trend zu intensiveren und größeren Ereignissen zu sehen", heißt es in der Studie.