Zuvor musste das ungarische Kernkraftwerk Paks seinen Reaktorblock 3 bereits komplett vom Netz nehmen und die Leistung von Block 2 auf die Hälfte senken. vom Donnerstag ist der Wasserpegel der Donau in den vergangenen Stunden weiter gesunken, er stehe aktuell bei minus 112 Zentimeter. Die Entscheidung sei im Sinne der Aufrechterhaltung des sicheren Betriebs des AKW und der Einhaltung der Vorschriften des Umweltschutzes getroffen worden, heißt es in der Aussendung. Milliarden Euro in neue Reaktoren zu buttern, deren Betrieb durch Niedrigwasser immer öfter gefährdet ist, ist ein brandgefährlicher, wirtschaftlicher Irrweg. Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Atomkraftwerk.