SchließenArtikelzusammenfassungTom Kummers neuer Roman kreist um einen Diktator und landet doch verblüffend intim am Sterbebett einer Mutter. Die Rezension setzt, natürlich, erst einmal beim alten Fake-Interview-Skandal an, jenem Medien-GAU aus der Nullerjahre-Ära, der heute wie ein früher Trailer für Fake News, Postfaktizität und Autofiktions-Hype wirkt, bevor Kummer seit zwei Jahrzehnten ins Buchfach wechselte und nun mit „Freiwürfe mit einem Diktator“ an die öffentliche Kunstfigur zurückkehrt. Wirklich stark wird das Buch laut Rezension aber nicht in seiner etwas schematischen Schuld- und Politikdebatte, sondern in den leisen, warmen Szenen zwischen Frank und seiner sterbenden Mutter, der er Kimu-Geschichten erzählt wie ein Podcaster im Endlosmodus zwischen Anekdote, Fiktion und Eskapismus. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send