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ÖÄK-Ärztestatistik: Ärztemangel oder Systemproblem?
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Während sich der Anteil der Männer im Wahlarztsektor kaum verändert habe, würden Ärztinnen dort deutlich aufholen.
Auch Ärzt:innen in Ausbildung oder außerhalb der unmittelbaren klinischen Versorgung, etwa in Forschung, Labor oder Arbeitsmedizin, werden in vielen Ländern nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt.
Das Problem sei nicht ein genereller Ärztemangel, sondern ein Mangel an Ärzt:innen im öffentlichen Versorgungssystem, sowohl im Kassenbereich als auch in den Krankenhäusern.
Ausschlaggebend seien häufig die größere zeitliche Flexibilität und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Darüber hinaus sprach sich der ÖÄK-Präsident für eine EU-weite Mindestquote an Medizinstudienplätzen aus, um Abwanderungseffekte zwischen den Mitgliedstaaten zu reduzieren.