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Verbraucherpreise: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent
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Noch im April hatte der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs die Teuerungsrate mit 2,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben.
Weil viele Erzeuger höhere Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, könnten etwa Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden.
Insgesamt zogen die Verbraucherpreise von Juni auf Juli des laufenden Jahres auf Basis der vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 0,8 Prozent an.
Nachhaltig sinken wird die Inflation in Deutschland nach Einschätzung von Ökonomen erst, wenn der kriegsbedingte Energiepreisanstieg nach der Jahreswende aus dem Vorjahresvergleich herausfällt.
Mit höheren Zinsen kann die Notenbank die Inflation dämpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird.