Misshandelt, gefoltert, im Stich gelassenWas er der Richterin über seine Vergangenheit erzählte, ließ den Saal verstummen: „Ich wurde von meinen Eltern misshandelt und gefoltert. Später von einem Kinderschänder sexuell missbraucht.“ Geschehen sei nichts – selbst nach seiner Anzeige vor zwei Jahren nicht. Aus Verzweiflung hat er eigenhändig einen 24-seitigen Brief an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verfasst – in der Hoffnung, doch noch gehört zu werden.