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Ultrakalte Neutronen verschwinden nicht in die Spiegelwelt
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Ultrakalte Neutronen verschwinden nicht in die SpiegelweltDr. Mirjam van Daalen Abteilung KommunikationPaul Scherrer Institut (PSI)29.07.2026 10:05Schon seit Jahrzehnten gibt es die Vermutung in der Physik, es könnte eine Spiegelwelt existieren, die mit unserer Realität nur in äusserst schwachem Kontakt steht.
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben nun rund 25 Milliarden Neutronen vermessen – und so deren Abtauchen in die Spiegelwelt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.
Sie haben Neutronen, die mit dem hochintensiven Protonenbeschleuniger am PSI in grosser Menge produziert werden, stark abgebremst und auf diese Weise sogenannte ultrakalte Neutronen erzeugt.
Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Neutronen in die Spiegelwelt und wieder zurück in unsere Welt wechseln, hängt sehr empfindlich von den anliegenden Magnetfeldern ab.
Das PSI ist Teil des ETH-Bereichs, dem auch die ETH Zürich und die ETH Lausanne angehören sowie die Forschungsinstitute Eawag, Empa und WSL.