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Bildungsübergänge verfestigen soziale Ungleichheit
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Ein Viertel der Kinder zeigt vor Schuleintritt sprachliche EntwicklungsauffälligkeitenBildungsungleichheiten entstehen bereits lange vor dem Schulstart.
Hohe Bildungsmotivation, ungenutztes Potenzial: Viele benachteiligte Eltern und Kinder haben hohe BildungszieleAuch im weiteren Bildungsverlauf verfestigen institutionelle Übergänge bestehende Ungleichheiten, statt sie abzubauen.
Das zeigt sich insbesondere beim Übertritt von der Grundschule in die weiterführende Schule, wo die soziale Herkunft oftmals stärker wirkt als die tatsächlichen Leistungsunterschiede der Kinder.
Sie prägt die schulischen Kompetenzen, die Übergangsempfehlungen der Lehrkräfte und nach wie vor die Bildungsaspirationen, also die Bildungsziele, der Eltern.
Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich, dass die Mehrheit der befragten benachteiligten Kinder und Eltern ebenso hohe Bildungsziele verfolgt.