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Reaktive Stoffwechselprodukte können hohen Blutzucker und Nierenschäden verursachen
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Reaktive Stoffwechselprodukte können hohen Blutzucker und Nierenschäden verursachenDr. Eva Maria Wellnitz Wissenschaftskommunikation der Medizinischen FakultätUniversitätsmedizin Mannheim29.07.2026 16:29Neue Erkenntnisse aus der Diabetes-Forschung an der Medizinischen Fakultät MannheimDiabetes und Diabetes-induzierte Folgeschäden können mit den gängigen Medikamenten und Lebensstil-Interventionen nur unzureichend verhindert werden.
Ergebnisse ihrer Forschung liefern jetzt neue Hinweise darauf, wie reaktive Stoffwechselprodukte ursächlich zur Entstehung von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen beitragen können.
Stickstoffmonoxid ist als Botenstoff unter anderem für die Regulation der Blutgefäße und für eine normale Organfunktion von großer Bedeutung.
„Wir denken, dass die gleichzeitige Erhöhung von Methylglyoxal und Acrolein die initiale Ursache ist für eine Kombination aus erhöhtem Blutzucker, gestörtem Arginin-Stoffwechsel und verminderter Stickstoffmonoxid-Produktion.
Die Forscher konnten außerdem zeigen, dass Methylglyoxal und Acrolein wichtige Stoffwechselwege beeinflussen und verändern können.