Dass das Fed-Gremium nicht einstimmig votiert, ist nicht außergewöhnlich – zeigt allerdings, wie unterschiedlich stark die derzeitige Teuerungsrate auf hohem Niveau gewichtet wird. Der Chef der US-Notenbank, Kevin Warsh, hatte sich ‌vorab mit Signalen zum Zinskurs ​zurückgehalten. Zuletzt hatte die durch den Energiepreisschock befeuerte Inflation nachgelassen. Mit 3,5 Prozent war die Teuerung ‌im Juni ​dennoch stark erhöht. Die Fed strebt 2 Prozent an.