Mit Blick auf die politische Debatte über Gesetzesverschärfungen äußerte sich der Hamburger Polizeipräsident zurückhaltend. Eine längerfristige Präventivhaft von Gefährdern nannte Schnabel wegen der hohen rechtlichen Hürden „keine Allzweckwaffe“. Auch eine elektronische Fußfessel sei nur von begrenztem Nutzen, da sie eine Tat nicht verhindere, sondern lediglich den Aufenthaltsort einer Person dokumentiere. Einer Einschränkung des Jugendstrafrechts für Heranwachsende zwischen 18 und 21 Jahren stehe er grundsätzlich offen gegenüber. Diese Diskussion sollte jedoch allgemeiner geführt werden und nicht nur aus Anlass des Berliner Vorfalls.