»Es handelt sich um einen Meilenstein für ein vereintes Europa auf Schienen und für die Mobilität der Menschen«, erklärte der Südtiroler Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider. Der 55 Kilometer lange Brennerbasistunnel und die dazugehörigen Zuleitungsstrecken in Bayern, Tirol und Italien sollen die über 150 Jahre alte, kurvige Bimmelbahnstrecke über die Alpen ersetzen. Die neue Verbindung soll die Fahrzeit von München nach Verona um etwa zwei auf dreieinhalb Stunden verkürzen. Seit 2015 wird im Gebirge gegraben und gebohrt, nach derzeitiger Planung soll der Tunnel 2032 in Betrieb gehen. Die Planung der Zuleitungsstrecken in Österreich und Italien ist weit fortgeschritten, einige sind in Bau oder bereits in Betrieb.