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Bregenzer Festspiele - Sensationelle Dirigentin sorgt für Jubelstürme
['Anna Mika']
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Überraschend und überzeugendWer glaubte, dieses Werk zu kennen, kam aus dem Staunen nicht heraus.
Denn alles klang völlig neu und überraschend, dabei alles andere als manieriert, sondern schlüssig und überzeugend.
Mit nie nachlassender Präsenz suggerierte Dalia Stasevska den bestens motivierten Wiener Symphonikern ihre besondere Lesart, die die Kontraste viel mehr als sonst herausarbeitete und ganz neue Gewichtungen schuf, etwa zwischen der Gruppe der Holzbläser und den Streichern.
Da klang das berühmte Solo des Englischhorns im zweiten Satz wie aus der Ferne, während etwa der Schluss der Sinfonie einen nahezu feierlich-spirituellen Charakter annahm.
Eine sensationelle Interpretation, die wohl schwerlich zu überbieten sein dürfte, wenn dieselbe Sinfonie im November durch das SOV und im April bei einem Bregenzer Meisterkonzert erklingen wird- eine eklatante Fehlplanung übrigens!