Landsleute als TäterBald war klar: Hier geht´s um Menschenhandel im großen Stil, da auch viel Bargeld, mehrere Mobiltelefone und Computer samt Daten sichergestellt werden konnten. Die weiteren Ermittlungen untermauerten den Verdacht, dass weitere chinesische Staatsangehörige in großem Umfang Handel mit ihren weiblichen Landsleuten betrieben hatten. Sie werden beschuldigt, die Damen in Österreich und in Deutschland zur Sexarbeit gezwungen zu haben. Der Grenzübertritt erfolgte überwiegend unter Verwendung falscher oder gefälschter Dokumente sowie mithilfe von Schleppern über die Route Serbien-Italien und danach nach Österreich, beziehungsweise Mitteleuropa.