Zürich - Gianni Infantino will Investoren für die Rechte auch an WM-Turnieren ins Spiel bringen. Die FIFA sorgt mit Plänen für einen Milliarden-Deal für die Rechte an ihren Fußballturnieren für neuen Wirbel. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte der Dachverband mit. „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Ähnliche Pläne hatte Infantino schon im Jahr 2018 verfolgt, als er für die Club-WM und eine weltweite Nations League einen Milliarden-Deal unter Beteiligung saudi-arabischer Investoren anstrebte.