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Dinosaurier verendeten wohl unter einer globalen Feinstaubglocke
['Der Spiegel']
DER SPIEGEL - Schlagzeilen
Der Studie zufolge verbreiteten sich zwei verschiedene Arten von Staub in der Atmosphäre:etwas gröbere Gesteinströpfchen, sogenannte Sphärulen, von etwa 250 Mikrometer Durchmesser.
Viel feiner müsse sich der Asteroid selbst aufgelöst haben, in nur 2,5 Mikrometer kleine Staubpartikel – dieser feine Asteroidenstaub habe die gesammelte Hitze wie unter einer Decke an der Erde gehalten.
Atmosphärenforscherin Alexandria Johnson untersuchte die Strahlungseigenschaften des Feinstaubs und der daraus gebildeten Wolke.
Diese müsse die Erde so gut isoliert haben, dass fast die gesamte Wärme der herabfallenden Sphärulen darunter eingeschlossen wurde.
Dadurch hätten die Tiere am Ende der Kreidezeit 17-mal so viel Wärmestrahlung abbekommen, wie für Menschen tödlich ist.