Es zielt einmal mehr vor allem auf den russischen Finanz- und Energiesektor. Die ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen sind wie schon in den Sanktionsrunden zuvor wegen der Partikularinteressen der Mitgliedsstaaten aufgeweicht worden. Aber es sind ohnehin nicht die in den vergangenen Jahren wenig wirksamen, weil leicht zu umgehenden Sanktionen, die Moskau aktuell Probleme bereiten. Die Treibstoffpreise in Russland gehen durch die Decke, es brennen die Lagerhäuser des Versandhändlers Wildberries, des russischen Pendants zu Amazon. Das hat Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit breiter Teile der Bevölkerung.