Der unter Druck geratene Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), Karim Khan, muss gehen. Von den 125 Vertragsstaaten stimmten laut diplomatischen Kreisen am Freitag in New York rund 80 dafür, den britischen Juristen endgültig seines Postens zu entheben. Der heute 56-Jährige hatte sein Amt wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens bereits vor gut einem Jahr vorläufig niedergelegt. Die Anschuldigungen weist Khan zurück.