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Venus: Von wegen tot
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Venus: Von wegen totFranziska Schmid HochschulkommunikationEidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)24.07.2026 11:00ETH-Forschende haben neuartige Computermodelle genutzt, um die Grabenbruchsysteme auf der Venus zu untersuchen.
Die Venus ist ein unwirtlicher Ort: Auf dem Gesteinsplaneten ist es mehrere hundert Grad heiss, Ozeane wie auf der Erde gibt es nicht.
Lange gingen Planetenforschende davon aus, dass die Venus geologisch inaktiv ist.
Ausserdem deuten die Simulationen darauf hin, dass sich die Gräben schneller öffnen als bisher angenommen: mit 3 bis 10 Zentimetern pro Jahr.
Im Unterschied zur Erde nagt aber auf der Venus nicht der Zahn der Zeit in Form von Erosion: Die Flanken senken sich ab, weil sich die Kruste des Planeten entspannt.