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Europhysics-Preis 2026 würdigt Entdeckung des Altermagnetismus als dritte fundamentale Klasse des Magnetismus
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
In diesen acht Jahren an der JGU entwickelte Šmejkal zahlreiche theoretische Konzepte, die schließlich zur Entdeckung des Altermagnetismus führten.
Heute zählt der Altermagnetismus zu den am schnellsten wachsenden Forschungsgebieten der Festkörperphysik – mit entsprechenden Forschungsprogrammen in Europa, Nordamerika und Asien.
Die Entdeckung des Altermagnetismus eröffnete nun eine dritte Möglichkeit: Materialien, die wie Antiferromagneten nach außen keine magnetische Wirkung zeigen, zugleich aber elektronische Eigenschaften aufweisen, die bisher ausschließlich Ferromagneten zugeschrieben wurden.
Seitdem haben Forschungsgruppen weltweit die Existenz des Altermagnetismus durch weitere experimentelle Methoden bestätigt, darunter die winkelaufgelöste Photoemissionsspektroskopie (ARPES) und elektrische Transportmessungen.
Er ist derzeit am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe sowie am Institut für Physik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften tätig.