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Invasive Arten treffen den Globalen Süden deutlich härter als bisher angenommen
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Das Ergebnis ist eine wissenschaftliche Korrektur der bisherigen Annahmen zu den Folgen invasiver Arten: Während im Globalen Norden die absolute Anzahl der gemeldeten Arten und Berichte hoch ist, fällt die relative Schwere der Schäden im Globalen Süden deutlich ausgeprägter aus.
„Invasive Arten, die sowohl im Globalen Süden als auch im Globalen Norden Schäden anrichten, verursachen 50 Prozent schwerere Folgen in Ländern des Globalen Südens im Vergleich zu Ländern des Globalen Nordens.
In Ländern des Globalen Südens fehlen diese Mechanismen oft, was dazu führt, dass invasive Arten ungehindert verheerende ökologische Schäden anrichten können.
Konsequenzen für die internationale UmweltpolitikDie Ergebnisse der Studie haben weitreichende Konsequenzen für die internationale Umweltpolitik.
„Wir müssen verhindern, dass die ökologischen Schäden in den Regionen des Globalen Südens, die oft die höchste Biodiversität beherbergen, irreversibel werden“, sagt Prof. Seebens.