Friedrich Merz hat durch den Rücktritt von Jens Spahn eine Gelegenheit für eine größere Personalrochade bekommen – und er nutzt sie. © AFP | Tobias SchwarzPolitik-Experte: Der Move des Kanzlers ist eine Chance, Unzulänglichkeiten abzustellenDer Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder bescheinigt Merz „eine der größten Personalverschiebeveranstaltungen“ in der deutschen Regierungsgeschichte. „Sie wird damit in der täglichen Regierungsarbeit eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Stütze und Ansprechpartnerin für mich sein“, sagt der Kanzler. Auch von solcher, mit der eigentlich der Kanzler gemeint war. „Wir wollen eine Regierung, die inhaltlich mit größtem Elan und mit Freude arbeitet und dabei die personelle Vielfalt unserer Gesellschaft und der Politik repräsentiert.“