Dabei ist die Waldbrand-Saison noch lange nicht vorbei – im Gegenteil, eigentlich geht sie im August erst so richtig los. Sie habe eine Skizze gemalt, welche die Lage illustriert: „Eine Sonne mit einem Strohhalm, mit dem sie die Feuchtigkeit aus Boden und Pflanzen zieht.“ Je wärmer es sei, desto mehr Feuchtigkeit könne die Atmosphäre aufnehmen, und desto schneller ziehe sie die Feuchtigkeit aus Seen, Flüssen, Pflanzen und Boden. Auch fehlt Fachleuten zufolge in vielen Landschaften im Mittelmeerraum die Beweidung durch Ziegen und Schafe, wodurch die Flächen zuwachsen. Die Waldbrände im Sommer wären dann nicht so intensiv und folgenreich wie jetzt etwa in Frankreich und Spanien, erläuterte der Mitbegründer der Initiative Waldbrand-Klima-Resilienz im Westdeutschen Rundfunk (WDR5).