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Wehrpflicht-Reform - „Die nationale Sicherheit steht an erster Stelle“
['Karl Grammer']
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Frieden und Freiheit als höchste Güter„Europa muss sich auf die Verteidigung der Demokratie, des Friedens, unserer Freiheit und Werte vorbereiten“, betont der Brigadier: „Waffen und Ausrüstung allein machen nicht verteidigungsfähig!
Am Ende kommt es immer noch auf die Anzahl und Professionalität der Soldaten an, um den Einsatzauftrag zu erfüllen.“
Dauer und Qualität der Ausbildung sind maßgebliche Faktoren.
Während die einst neutralen Schweden und Finnen der NATO beigetreten sind und andere Nationen den Grundwehrdienst mehrheitlich auf acht bis 12 Monate verlängert haben, steht Österreich mit sechs Monaten Grundwehrdienst und keiner Übungsverpflichtung weltweit ziemlich allein da.
Die Milizsoldaten, die rund 60 Prozent der Einsatzstärke unseres Bundesheeres ausmachen, können seit 20 Jahren nicht mehr geschlossen üben.