Instanz: TeilenTeilen:Wenige Kleine mit Wirkung aufs große Ganze: Seltene Moleküle können ganze Lebensgemeinschaften steuernNadja Neumann Kommunikation und WissenstransferLeibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)21.07.2026 16:29In der Natur kann gerade ein seltener Bestandteil der sein, der alles zusammenhält. In ihrem Artikel verweist Dr. Erika Freeman auf Beispiele wie die Abwehrstoffe, sogenannte Alderene, der kalifornischen Meeresschnecke Alderia harvardiensis. Erika Freeman überträgt dieses Konzept auf die Chemie und postuliert, dass seltene Moleküle mit überproportionalen Effekten zentrale Akteure in ökologischen Prozessen sein können. „Lange Zeit gingen wir davon aus, dass die Moleküle, die in den größten Mengen vorhanden sind, auch die wichtigsten sind“, sagt Erika Freeman. Wissenschaftliche Ansprechpartner:Dr. Erika Freeman, IGB: https://www.igb-berlin.de/profile/erika-freemanOriginalpublikation:Erika C. Freeman,Rare molecules as community architects,Trends in Ecology & Evolution,2026,ISSN 0169-5347, https://doi.org/10.1016/j.tree.2026.07.001.