Insgesamt verzeichnete das BKA 20.051 Missbrauchsfälle – das sind insgesamt 772 Fälle mehr als 2024. „Es bleiben blinde Flecken“, sagt Kerstin Claus, unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM). Künstliche Intelligenz macht es noch einfacher, pornografische Inhalte zu kaufen und zu konsumieren. Nach Angaben des BKA sind die mutmaßlichen Täter beim sexuellen Missbrauch zu 87 Prozent männlich. In rund der Hälfte der Fälle kennen sich die mutmaßlichen Täter und die Opfer.