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31 Vorstrafen - Kriminaltourist mit eiskalten Ausreden im Gepäck
['Chantal Dorn']
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Spuren am Tatort sprachen gegen den AngeklagtenNoch dreister war die Ausrede zum Einbruch selbst: Die Verantwortung schob der Bulgare nämlich kurzerhand einer dritten Person zu.
Nur hatte genau dieser Mann den nun Angeklagte in einem früheren Verfahren als „Strippenzieher“ bezeichnet – das Gegenteil also.
Zudem passten die Spuren am Tatort schlecht zur Version des 36-Jährigen: eine beschädigte Tür, ein eingeschlagenes und notdürftig wieder vernageltes Fenster.
Die Richterin ließ daran keinen Zweifel: „Jeder hätte erkannt, dass hier etwas nicht stimmt.“
Sowohl Richterin als auch Staatsanwältin brachten es auf einen Nenner: „Kriminaltourismus“ – man war gezielt eingereist, um zu stehlen.