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Nature-Studie: Geophysik bringt Klarheit in das Potenzial natürlichen Wasserstoffs
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Nature-Studie: Geophysik bringt Klarheit in das Potenzial natürlichen WasserstoffsGreta Clasen ÖffentlichkeitsarbeitLIAG-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG)21.07.2026 08:03Natürlicher Wasserstoff gilt als mögliche kohlenstoffarme Energiequelle.
Bei diesem natürlichen Prozess, der sogenannten Serpentinisierung, wird molekularer Wasserstoff (H₂) kontinuierlich freigesetzt – anders als grüner Wasserstoff, dessen Herstellung Elektrizität erfordert, oder grauer Wasserstoff, der auf fossilen Brennstoffen beruht.
Hier setzt die Geophysik an: Aus Schwerefeld-, Magnetfeld- und seismischen Daten rekonstruierte das Team die Verbreitung, das Volumen, die Temperatur und den Umwandlungsgrad der Mantelgesteine in drei Dimensionen.
Dazu gehören die Sättigung des gelösten Wasserstoffs in Porenfluiden, die die Bildung verlangsamt, sobald die Flüssigkeit ihre Löslichkeitsgrenze erreicht.
Ebenso berücksichtigt sie die Rate, mit der Gesteinsoberflächen mit Wasser in Kontakt kommen.