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Biologische Weichenstellung: Frühe Hormone beeinflussen psychische Symptome geschlechtsspezifisch
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Biologische Weichenstellung: Frühe Hormone beeinflussen psychische Symptome geschlechtsspezifischDr. Milena Hänisch Referat für Kommunikation und ÖffentlichkeitsarbeitUniversitätsklinikum Essen21.07.2026 09:30Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben Daten einer Langzeitstudie ausgewertet und gezeigt, dass frühe hormonelle Veränderungen im Alter zwischen 9 und 12 Jahren mit der Entwicklung psychischer Symptome zusammenhängen können – und zwar geschlechtsspezifisch.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die sogenannte Adrenarche, eine frühe Phase der pubertären Entwicklung, in der die Nebennieren verstärkt Androgene wie Dehydroepiandrosteron (DHEA) produzieren.
Dieses Hormon gilt als wichtiger biologischer Marker für beginnende Reifungsprozesse, die unter anderem die Gehirnentwicklung, Emotionsregulation und Stressverarbeitung beeinflussen können.
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass frühe hormonelle Prozesse während der Adrenarche eine wichtige Rolle für die psychische Entwicklung spielen könnten, jedoch in geschlechtsspezifischer Weise.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Anke Hinney, Dr. Lars DinkelbachOriginalpublikation:https://www.nature.com/articles/s41398-026-04121-3The sex-specific role of adrenal androgens in youth psychopathologyWeitere Informationen:https://www.uni-due.de/med/meldung.php?id=1943Bilder<Prof. Dr. Anke Hinney, Franka Weisner und Dr. Lars DinkelbachQuelle: DCCopyright: Medizinische Fakultät, UDEMerkmale dieser Pressemitteilung:Journalisten, WissenschaftlerMedizinüberregionalForschungsergebnisse, Wissenschaftliche PublikationenDeutsch