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Bregenzer Festspiele: - Violetta Valérys Tanz am Abgrund der Gesellschaft
['Anna Mika']
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„Krone“: Maestro Michieletto, die Bühnenskulptur zeigt einen zerbrochenen Spiegel, Sinnbild für das Leben der Protagonistin Violetta Valéry.
Wenn Sie mit dieser Handlung dieses Leben zwischen der glamourösen Welt des ersten Akts und dem Sterben am Ende erzählen, interessiert Sie dabei auch der moralische Aspekt?
Damiano Michieletto: Es ist die Gesellschaft, die Violetta zu einer Kurtisane macht, sie ist ein Opfer der Gesellschaft, in der sie lebt.
Der Titel „La Traviata“ zitiert das öffentliche Urteil, das über Violetta gefällt wird.
Mich interessiert vor allem Violettas Traum von einem glücklichen Leben in Ruhe und in Liebe.