Gewalt gegen Frauen sei „nicht hinzunehmen“, sagte Sporrer am Montag im Ö1-„Mittagsjournal“. Sie werde sich gemeinsam mit der Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) dafür einsetzen, dass künftig nicht nur Kinder, sondern auch erwachsene Opfer, „die von diesem Missbrauchsmaterial betroffen sind, geschützt werden“. Mehrere Straftatbestände könnten bei Aufnahmen von Vergewaltigungen in Betracht gezogen werden, darunter zum Beispiel die unbefugte Bildaufnahme im Zusammenhang mit dem Pornografiegesetz oder die Beitragstäterschaft zu Vergewaltigung. Welcher Tatbestand greife, hänge immer von den Umständen des konkreten Einzelfalls ab, sagte ein Sprecher des Justizministeriums.