Nach umfassenden Debatten hatte sich die Bundesregierung eigentlich darauf geeinigt, einen Gesetzentwurf für einen "neuen attraktiven Wehrdienst" auf den Weg zu bringen. "Angesichts der Lage ist die aktuelle Planung mit Sicherheit kein ‚Game Changer‘, und die Waage neigt sich zunehmend in Richtung eines verpflichtenden Dienstes. Ab Sommer beginnt eine Ausbildung, die auf Sicherungs- und Wachaufgaben ausgerichtet ist und den Rekrutinnen und Rekruten zugleich Einblicke in verschiedene Bereiche der Bundeswehr geben soll. Besonders stark stieg die Zahl der Freiwillig Wehrdienstleistenden (FWDL), die sich um rund 15 Prozent auf 11.350 erhöhte. Zwar kann die Tagesordnung noch geändert werden, doch die Union drängt darauf, bereits vor der ersten Lesung Nachbesserungen am Entwurf durchzusetzen, den das Kabinett am 27.