Im Grunde wäre er durch eine Faszination mit dem IS und dem berauschenden Gefühl, Teil einer exklusiven Gruppe zu sein, angetrieben worden, immer weiter in die Materie einzudringen. Er wollte sich gegenüber seinen islamistischen Kontakten beweisen. So entstand auch das Foto mit der Sprengstoffweste, bei dem festgestellt werden konnte, dass es sich bloß um eine Attrappe handelte. Auch beim Gewehr hatte es sich „nur“ um eine Luftdruckpistole gehandelt. Heute schäme ich mich sehr für mein Verhalten“, bedauert der Angeklagte.