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Alzheimer-Diagnose mit 65: „Ich war total gefasst“
['Maik Henschke']
Berliner Morgenpost
Sie klingt wie eine Frau, die ihr Schicksal annimmt und sich nicht unterkriegen lässt.
Dabei weiß sie erst seit kurzem, was sie lange nur geahnt hat.
Endlich weiß sie, woran sie ist, und kann sich ihre früheren Aussetzer, bei denen ihr kein Arzt wirklich helfen konnte, heute besser erklären.
„Endlich habe ich die Bestätigung, dass in meinem Kopf etwas nicht stimmt.“ Zweiter Gedanke: „Wir müssen unseren Nachlass regeln und mit den Kindern sprechen.
Ich weiß ja nicht, wann meine Krankheit ausbricht und ich zum Pflegefall werde.“