Die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt, Europas Staaten müssten beim Schutz der Natur und bei der Anpassung an den Klimawandel deutlich entschlossener vorgehen. Die Botschaft ist eindeutig: Ohne eine schnellere Anpassung an den Klimawandel muss Europa mit Umweltzerstörung und großen finanziellen Verlusten rechnen. Fast zwei Drittel der Böden sind bereits degradiert, und 62 Prozent der Gewässer gelten als ökologisch belastet. Zwar stieg der Anteil des Materialbedarfs, der durch Recycling gedeckt wird, von 10,7 Prozent im Jahr 2010 auf 11,8 Prozent im Jahr 2023 . Gleichzeitig wurden die Schutzgebiete ausgeweitet – inzwischen stehen 26,1 Prozent der Landfläche und 12,3 Prozent der Meeresgebiete unter Schutz.