Während des Schlafs verbraucht der Körper kontinuierlich Energie. Die Glykogenspeicher der Leber, die unter anderem das Gehirn versorgen, leeren sich zunehmend. Der Blutzuckerspiegel sinkt. Wird morgens keine Nahrung zugeführt, reagiert der Körper mit einer Stressantwort: Das Hormon Cortisol steigt an, um Energie bereitzustellen. Kurzfristig kann das wach machen, langfristig führt es jedoch häufig zu Konzentrationsproblemen, Nervosität, innerer Unruhe und – besonders relevant – zu Heißhungerattacken im weiteren Tagesverlauf.