Politiker der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD haben eine Erhöhung der Tabaksteuer zur Entlastung der Krankenkassen ins Gespräch gebracht. Es müsse „bei Tabak als Verursacher der Kosten auch über höhere Tabaksteuern“ gesprochen werden, sagte der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) der „Bild“-Zeitung am Freitag. „Durch die Mehrwertsteuer-Senkung würden die Kassen bis zu sieben Milliarden Euro jährlich mehr zur Verfügung haben“, sagte er der „Bild“. In diesem Fall sei sie jedoch vertretbar, „weil das Rauchen Milliardenkosten im Gesundheitssystem verursacht“, und die restlichen Beitragszahler nicht stärker belastet würden. „Der Tabak- und Alkoholkonsum hängt von den Preisen ab“, sagte er der „Bild“.