Ein Viertel wird zur GeisterstadtIm Viertel Sante Croci spielen keine Kinder mehr auf der Straße, keine Stimmen hallen durch die Gassen. Nur Feuerwehr, Zivilschutz und Carabinieri patrouillieren. „Meine Frau und ich sind nur zurück in unser Haus gekommen, um unsere Katzen zu füttern“, sagt Pensionist Fabrizio Cirrone, begleitet von Uniformierten. „In die Notunterkunft können wir sie leider nicht mitnehmen. Sie kamen um halb zwei Uhr nachts und sagten uns: ,Sie müssen das Haus sofort verlassen!‘ Es war furchtbar.“