„Kurden Feind Nummer eins der Islamisten“Im vergangenen Jahr kam es zu mehreren Massakern an religiösen Minderheiten wie Drusinnen und Drusen in Syrien. Auch viele Christinnen und Christen, die von der Assad-Regierung geschützt wurden, fürchten sich unter der Interimsregierung vor Gewalttaten. Im Jänner 2026 intensivierte die Regierung die Angriffe auf die kurdischen Gebiete Syriens. Die Lage sei hochgefährlich und äußerst instabil, berichtete Ari Milan, der freiwillig als Vertreter der Demokratischen Selbstverwaltung der Region Nord- und Ostsyrien in Österreich tätig ist und viele Kontakte nach Syrien hat. Es gebe Engpässe bei der Wasser- und Stromversorgung, einen Mangel an Medikamenten und Lebensmitteln.