Die Art Mnemiopsis leidyi gilt als besonders widerstandsfähig. Sie überlebt bei Temperaturen zwischen zehn und 32 Grad Celsius sowie bei einem Salzgehalt von zehn bis 34 Gramm pro Liter. Eigentlich ist die durchsichtige, gallertartige Qualle im westlichen Atlantik heimisch. Während ihr Bestand dort aktuell stabil ist, vermehrt sich die Qualle in Meeren, wo sie zum Beispiel über Schiffe eingeschleppt wurde, massenhaft, wie in Lagunen im Mittelmeerraum. Diese seien gefährdet, weil sie starke räumliche und saisonale Schwankungen der Umweltbedingungen aufwiesen, sagte Filippo Piccardi von der Universität Padua, der zu den „Meerwalnüssen“ geforscht hat.