Die Vorfälle hatten sich zwischen 2017 und 2022 ereignet. Der Arzt war auf Beinverlängerungen und rekonstruktive Eingriffe bei Kindern mit komplexen Krankheitsbildern spezialisiert. Ein zum Zeitpunkt der Behandlung Zwölfjähriger sprach von einer „traumatischen Erfahrung“ und „entsetzlichen Schmerzen“. Fachleute stellten in einer Untersuchung jetzt bei 19 Patientinnen und Patienten leichte Folgeschäden, bei 39 mittlere und bei 36 schwere Schäden fest. Insgesamt wurden die Fälle aller 789 Patientinnen und Patienten des Arztes unter die Lupe genommen.