Russland hatte seine Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt zu Jahresbeginn nochmals verstärkt. Großangriffe wurden unter anderem am 9. und 13. Nach erneuten Angriffen auf Heizkraftwerke am vergangenen Samstag waren zeitweise rund 6.000 Wohnblöcke – und damit mehr als die Hälfte Kiews – ohne Fernwärme. Der Stromversorger sah sich zu Notabschaltungen gezwungen. Erst am Donnerstagfrüh konnten wieder planmäßige Stromsperren eingeführt werden, wodurch viele Haushalte zumindest fünf bis acht Stunden Strom pro Tag erhielten.